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Gesichter

Beurteilung von Menschen und Gesichtern

Bei deren Interpretation bei der Einordnung von Gefallen und Nichtgefallen ist der Mensch geleitet von Idealen und Regeln von denen er nicht abweichen kann. Diese Beurteilung und Interpretation von Menschen, Gesichtern und Körpern gilt auch für die Interpretation von Gedichten. Diese Interpretation folgt einer Regel und diese Regel ist allgemein. Das heißt sie ist über dem Durchschnitt nicht abweichend. Der Einzelne Interpret weicht allerdings von dieser Regel ab in dem er einzelne Dinge in seine Interpretation herein interpretiert. Dies darf er insbesondere nicht bei Gedichten. Eine genaue Interpretation darf und muss sich rein am geschriebenen Text orientieren. Der Interpret darf keinen Gedanken in den vorliegenden Text hinein interpretieren der nicht aus dem Text hervorgeht.

 

Das Gedicht als ästhetisches Gesicht!

Das Ideal eines Gesichtes, eines Körpers ist mathematisch berechenbar. Die Wahl eines durchschnittlichen ästhetischen Geschmacks wählt genau dieses Ideal. Andererseits ist es gerade das ein Individuum bei der Wahl seines Lebenspartners sich völlig entgegengesetzt seiner Natur, diesem Ideal gegenüber, verhält. Diese Idealauswahl begegnet jedem auch bei jedem Gedicht dem wir gegenüberstehen. Der Kritiker als Literaturwissenschaftler, Sprachwissenschaftler führt uns zu diesem Idealgedicht. Ist dieses Idealgedicht nun nur ästhetisch schön? Oder philosophisch, literaturpädagogisch, sprachwissenschaftlich durchgearbeitet? Das wirklich besondere Gedicht muss andere Kriterien aufweisen. Es lechzt nach dem einzelnen Individuum. Es will geliebt werden. Um seiner Selbst willen. Das gute Gedicht nicht nur wegen seinem Aussehen. Wegen seiner Vollkommenheit. Vielmehr wegen seiner inneren Werte. Es wird geliebt wegen seiner individuellen Werte die es von anderen Gedichten abheben. Die Frage lautet also, ist die Interpretation eines Gedichtes ein ästhetisches Urteil und das würde ja wohl bedeuten das hier nur interessenloses Wohlgefallen im Spiel wäre. Natürlich muss man bei jeder wissenschaftlichen Herangehensweise bei einem Gedicht zunächst von einer interessenlosen Herangehensweise ausgehen die dem Wesen eines Gedichtes widerspricht. Das Gedicht entzieht sich dieser Herangehensweise. Es ist kein Bauwerk an dem Man den exakten Schnitt nachweisen kann. Ein Gedicht ist ein Lebewesen es lebt im sich und wirkt aus sich heraus. Der Literaturkritiker und auch der Literaturpädagoge wenden jeweils sein Wissen und seine Technik an. Er kommt nicht einmal in die Nähe eines Gedichtes. Mit dem Anwenden dieser Methoden distanziert er sich vom Gedicht. Jeder Freund und Liebhaber des Gedichtes kann zum Gedicht vordringen. Ob nun die Einen das Mythologische ansprechen oder andere das Unbekannte, Göttliche zu Hilfe rufen. Es bleibt doch immer das Unbeweisbare. Wenn wir wirklich weiterkommen wollen, so können wir nur mit der Gegenwart beginnen die natürlich alles Historische bereits beinhaltet. Wenn wir ein neues Testament haben, wozu brauchen wir noch ein altes Testament.

 

Träume sind die Erfüllung von Wünschen

Diese Bestätigung seiner Theorie erkannte Siegmund Freud bereits vor 1900. Er bedachte nicht, dass sein Traum die Erfüllung seines Wunsches noch eine Bestätigung seiner Theorie war. Freuds Theorie tronte hier über das Unbewusste. Das Unbewusste ist aber nichts anderes als das mythologische Sprechen in der Dichtung wie das Sprechen der Götter im Himmel. Wie das Sprechen der Menschen auf Erden.

 

P.S. auch für Schweigen und Nichts …

 

Das Schweigen ist das methaphysisch-himmliche Geheimnis von Traum und Rausch.

 

 

 

Zu dem Gemälde die Schule von Athen

Sind nur noch Symbole längst verstorbener, vergangener Symbole für bestimmte Wissenschaften. Stehen, sitzen, liegen. Symbolisch für jeweils eine Wissenschaft auf die aufgebaut wurde, aufgebaut wie dieser Tempel; überdimensional erhoben, erhebend, nach Außen weisend. Nur das Wissen ist dargestellt. Keine Menschen! Die Wissenschaft triumphiert in einem Gemälde. Es kommt kein Wissen nur von oben, kein Wissen geht zum Himmel.

 

 

Das Schweigen als die Differenz

Die absolute Differenz zwischen sein und Nichts. Diese Zwischenwelt ist eine Welt des Werdens. Sie verhält sich wie ein könnte sein. Wie der Schein vom Sein im Sinne des Parmenides. Der Schein deutet auf das Sein wie der Blitz die Wolken mit der erde verbindet. Wie das Aufsteigende oder Absteigende Feuchte, Dunst oder Regen die Wolken mit der Erde verbinden. Denn die Quelle sollte nicht als Ursprung gedacht werden wie das Meer, in dem alles zusammen fließt auch nicht als das alleinige Ende gedacht wird. Es scheint nur so, es könnte sein; worüber wir sprechen ist nur unwesentlich. Es bedeutet nichts. Wenn ich das Schweigen als Schweigen bezeichne, dann gibt nicht bereits der Name die Bedeutung. Im Namen senden das Schweigen in seiner Vereinzelung in seine Fassetten sowie der Blitz nicht nur nicht nur der Name oder die bloße Erscheinung des Lichts vor der großen Finsternis ist. Durch die Bezeichnung erhalten wir die komplette Mischung. Mit Kauf von 500 g Tee eben eine komplette Mischung. Das Schweigen tritt nicht aus der Stille. Wenn es ja Stille wäre, wäre es ja Nichts. Es ist aber nicht mal ein Reden. Es ist die Erscheinung dazwischen. Man hat etwas gesehen, etwas erkannt, eine Erscheinung. Ein Engel, ein Blitz, das Aufleuchten eines Feuerwerks. Apparition. Zwischen der ätherischen Flamme, dem strahlenden Licht und der lichtlosen Nacht. Und nun tritt ein Schweigen auf das diese Dinge vermischt. Es hängt ein Spinnennetz vor dem lichtlosen Raum. Die darin verfangenen Teile werden geordnet. Der Akt des Unterscheidens beginnt. Das Wissen um das Ganze also die Rede oder die Stille ist nur Doxa. Ist nur Schein, ist nur bloße Meinung. Die Rede selber wird immer nur mit Schein erkannt. Das Schweigen aber ist ein Vermitteltsein. Etwas Geistiges von dem wir nicht reden können. Es ist absolut notwendig dass alles kommt und vergeht. Das auch das gesprochene Wort und der gesprochene Satz kommt und durch hören und rezipieren des Rezipienten vergeht. Der Rezipient als Augenzeuge der doch das gesprochene Wort wieder verfälscht. Dieser Vorgang geschieht im unendlichen Regress. Die Rede hören durch den Augenzeugen ist stets begrenzt. D.h. die Worte und die Sätze entstehen und vergehen. Der Raum dazwischen hier gesehen durch das Schweigen ist ständig. Die Frage nach der letztbedingenden Instanz: warum ist seiendes nicht vielmehr nichts. Nur zu sagen das die Aussage das Schweigen redet nicht gedacht werden kann als ein widerspruch zur Denkbarkeit ist zu kurz gedacht. Warum sprechen wir denn wie wir sprechen? Einzig und alleine aus dem Grund unserer Angst. Der Schein unserer Worte ist der Widerschein unserer Sprache. Unsere Rede entwickelt eine Scheinwelt. Zwischen dem Sein der Rede unserem zuhören unseren Gefühlen unseren Empfindungen entwickeln wir im Schweigen unseren Geist (nous) des Seins. In seinem Roman der Mann ohne Eigenschaften spricht Robert Musil über den General Stumm davon, das in Diskussionen als ein „ zweckloses Durcheinanderreden scheinen „ hierbei treffen wir beim scheinen auf ein könnte sein. Diese vielfachen Meinungen, selbst die Meinungen von Augenzeugen erwecken nur den Anschein, auf eine Wahrheit. Wie es für Nietzsche kein Objekt ohne Subjekt geben konnte, so gibt es auch für keine Rede, keine Sprache ohne ein Schweigen.

Schweigen, Parmenides die absolute Differenz.

Das Schweigen in einer anderen Bedeutung zu denken nämlich, das Schweigen als ein beredetes Schweigen als ein Reden zu erklären ist hier nicht richtig. Ebenfalls die Rede über das Schweigen auf die Gestik des äußern von Gefühlen zu beziehen ist hier auch nicht richtig. Es geht darum, dass die Rede nicht ohne Schweigen zu führen ist. Und es geht darum, dass jede Rede und jedes Schweigen eine Welt des Werdens ist. Es geht um die Welt des Werdens, einem könnte sein.  Die Differenz zwischen Schweigen und Reden zu relativieren. Die Differenz deutet auf die Welt des Werdens. Die Rede entsteht nicht alleine aus dem Schweigen. Sie gliedert sich auf durch die Benennung von Worten und Sätzen, durch das helle Licht des Erkennens und dem fragenden Dunkel des Nichtwissens. Durch diese Vermischung entsteht der Akt eines Ordnens. So ist doch klar, das diese Gründung meine Definition von Schweigen nicht ganz funktioniert sowie diese Begründungen von: alles fließt, oder alles steht still und die Begründungen: alles kommt aus dem Wasser oder alles kommt aus dem Feuer letztendlich nicht funktionierten. Auf der anderen Seite helfen aber diese Thesen bei der Bedeutung von Sprache, wie und warum Sprache funktioniert. Sprache funktioniert nämlich nicht als ein Reden und ein verstehen. Wenn einer redet kann der andere zunächst nicht verstehen, er kann aber auch nichts verstehen wollen. Das Problem aber ist das der Mensch davon ausgeht, er könne so reden oder schreiben, das immer etwas zu verstehen wäre. Er drückt sich aus, sagt seine Meinung. Diese Meinung ist aber immer nur Meinung, Doxa, Schein. Es scheint so als ob etwas so wäre. Als ob etwas könnte sein, stellt etwas dar für dasselbe und nicht dasselbe. Der Fehler liegt darin die Rede nicht für bloße Meinung zu halten sondern für wahr und wirklich wir könnten sagen im Sinne von Parmenides, das das was einer in einer Rede meint, in einem Sprechen sagt, nur von Göttern erkannt werden könnte, nicht von Menschen. Das Denken über das Ausgesprochene das vom Rezepienten ausgeht, steht in Differenz in der absoluten Differenz zum Ausgesagten. Hierbei handelt es sich um einen Relativismus: man kann alles behaupten, alles ist wahr oder auch nicht.

14.11.10 19:48

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